Fit im Urheber- und Medienrecht

Medienanwältin Sonja Dürager unterrichtet Urheber- und Medienrecht in Salzburg. (Bild: Kuratorium für Journalistenausbildung).

Im Modul 7 des Studiengangs New Media Journalism, das im Kuratorium für Journalistenausbildung stattfindet, dreht sich alles um das Internationale Urheberrecht, das Europäische Medienrecht sowie um die Medienfreiheit. In Salzburg gab es für die NMJ-Studierenden wichtigen juristischen Input.

„Sie sollen wissen, auf was Sie als Journalisten achten müssen“, sagte  Sonja Dürager vor kurzem in Salzburg zu den NMJ-Studierenden. Die Medienanwältin führte die Gruppe in die Welt des Urheber- und Medienrechts ein. Besonders im digitalen Medienzeitalter werde von Journalisten verlangt, dass sie sich auch juristisches Wissen aneignen und sich stets bewusst seien wann sie sich im rechtlich sicheren Rahmen bewegen bzw. wann sie diesen verlassen. „Natürlich habe ich als Juristin eine andere Herangehensweise als Journalisten“, so Dürager. Ihr Ziel sei es, die NMJ-Studierenden auf diesem Gebiet so fit und selbstsicher zu machen, damit diese stets wissen, was erlaubt und was verboten ist, und welche rechtlichen Schritte sie selber setzen können, falls es einmal notwendig sein sollte.

Wie wird der Begriff des Urhebers überhaupt genau definiert und welche Rechte hat ein Urheber? Bei der Beantwortung dieser Fragen wurden die Studierenden u.a. mit der „Fair Use Doktrin“, dem Plagiat oder dem Medienlizenzrecht vertraut gemacht. „Ich will Ihnen zeigen, wie Sie aus journalistischer Sicht an diese Themen herangehen können“, sagte Dürager. Zahlreiche Übungsfälle und Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Medienrecht wurden besprochen. „Es war viel Input in diesen drei Tagen. Ich nehme mir wichtige Informationen für meinen beruflichen Alltag mit“, lautet das Resümee eines Studenten.

Im Oktober treffen sich die Studierenden und die Dozenten Sonja Dürager sowie Anthony Mills zum zweiten Teil des Moduls in Salzburg im Kuratorium für Journalistenausbildung.