NMJ-Studierende starten Multimedia-Projekte

Im jüngsten Modul des Weiterbildungsmasters New Media Journalism haben die Studierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im April und Mai 2014 am MAZ den praktischen Umgang mit Multimedia-Equipment und Produktionsprogrammen geübt, sich hierzu neue Fertigkeiten angeeignet - und nicht zuletzt neue Einsichten zu zeitgemässer journalistischer Methodik gewonnen.

Als Projektarbeit galt es, eine "Story" multimedial zu erzählen, um die Formate und Kanäle kennenzulernen. Mit Text, Bildern, Audio-Slideshows und Videos, aber auch mit Tweets, Geo-Tagging oder interaktiven Elementen gingen die Studierenden ihre Geschichten an. Beispielsweise "Veganismus auf dem Vormarsch", "Adrenalin-Kick Downhill", eine Reportage zu "schneller Einkaufen dank Selbstbedienungskassen", ein alternativer Zürcher Reiseführer mit vielen "Selfies", Erkundungen in der Massage-Szene oder zum Cupcakes-Backen bzw. zu Trend-Hobbies wie "Stricken, Häkeln, Nähen" - die Bandbreite war gross.

Für einige bedeutete die Aufgabenstellung einen Sprung ins kalte Wasser. Nicht wenige produzierten zum ersten Mal mit digitalen Medien – und mussten entsprechend "unten durch": Störgeräusche, falsches Licht, leere Akkus, inkompatible Programme und Geräte, Formatsalat, ungewollt von der Technik bestimmte Inhalte, Urheberprobleme und - ganz oft - zu wenig Zeit, zu hohe Ansprüche. Doch was blieb, war die Anstrengungen wert, es wurde viel gelernt. "Es hat mir enorm Spass gemacht", lautete ein Fazit. Nebst Anleitungen zur der Projektarbeit erhielten die NMJ-Studierenden Inputs zu Themen rund um Webjournalismus 2.0, Video-Dramaturgie oder Grundlagen zur Produktion für Tablet-Systeme bzw. mobile Medien.

Die Teilnehmenden des Weiterbildungs-Studiengangs werden auf den am MAZ begonnenen praktischen Arbeiten in den Folgemodulen aufbauen - demnächst in Hamburg etwa, wo sie auf weitere Profis aus der Multimediawelt treffen.