Die Vermessung der Welt – Graswurzel-Initiative contra Google-Monopol

Geotagging – die ortsbezogene Zuordnung von Informationen – ist für die einen willkommene Hilfe im Marketingprozess, für die anderen der endgültige Schritt in den Überwachungsstaat.

Google ist drauf und dran, mit  Hilfe von Google maps, Google Earth, Google Street View sowie mit der Erfassung von W-LAN-Daten ein vollständiges Bild unserer Welt zu erstellen – zur Freude von Marketingleuten, zum Entsetzen von Datenschützern.

Die Open-Street-Maps-Bewegung hält dagegen. Ziel der Graswurzel-Initiative: Durch die Zusammenarbeit der Projektmitglieder soll eine freie Geodatenbank entstehen, die weltweit allen Menschen ohne Einschränkungen zur Verfügung steht.

Die Leipzig School of Media lädt alle Interessierten zu einer kontroversen Diskussion über Geotagging und die Folgen auf den Mediencampus Leipzig ein. Themenfelder: 

  • Was bedeutet die Monopolisierung von Geo-Daten für unsere Gesellschaft?
  • Wer schützt unsere persönlichen Daten und unsere Persönlichkeitsrechte?
  • Was wollen, was dürfen Unternehmen mit Geo-Daten anfangen?
  • Gibt es eine nicht-kommerzielle Alternativen zu Google?

Experten beleuchten die technischen Grundlagen und die Chancen des Geotagging, zeigen mögliche Gefahren auf und diskutieren die Konsequenzen mit den Gästen.

Diskutanten:

Moderation: Michael Geffken, Geschäftsführer der Leipzig School of Media.

Dienstag, 18. Mai 2010 |  19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Hier anmelden.

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